Wikipedia and the failure of democracy

Wikipedia is undoubtably the most used free online encyclopaedia of our time. Anyone with internet access can write and change Wikipedia articles. Wikipedia applies the ‚democratic‘ principle to knowledge. “That’s a great thing!”, many people might think.

But shouldn’t we be alarmed? For those familiar with the thoughts of 3D Nation, certainly know that democratic principles will not work well for knowledge or science, which are part of the spiritual life dimension (D1) of our society.

And for those asking for empirical evidence, there are numerous critics and documentaries  showing that Wikipedia is intentionally used by private people and organisations to represent certain knowledge in a distorted way. That’s the end of science – and truth.

Wikipedia is shared information, nothing more.

Serious encyclopedia respect the principle of supremacy, of mastery. The democratic principle is wrong there and needs to be limited to the political life dimension (D2) of society.

0

Jordan Peterson is on the right track

Dr. Jordan B. Peterson is a professor of psychology at the University of Toronto, a clinical psychologist and the author of the multi-million copy bestseller 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos, #1 for nonfiction in 2018 in the US, Canada, the UK, Australia, New Zealand, Sweden, the Netherlands, Brazil and Norway, and now slated for translation into 50 languages.

In his interviews he is absolutely right to describe supremacy to be a dominant characteristic when it comes to skills and competency. It is what I summarise under the first dimension, D1.

He also absolutely supports egalitarian (legal) frameworks, which allow people to develop and thrive according to theirs individual talents and preferences – among them biologically determined ones. That is the second dimension, D2.

What he seems to be missing (?) is the third distinctively different aspect of life in a modern community: the third dimension = economic life, which is characterised by mutuality (fraternity).

It would be great to have him discover the true reality of those three dimensions in a society. And, logically, that they must be disentangled.

0

Wissen strebt nach aussen

Das Internet zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Wissen so etwas wie eine Eigentendenz hat. Nämlich den Drang, sich zu verbreiten, nach aussen zu streben. Es ist wie eine Art Gesetz oder Regel für das Wissen und die Bildung (das freie Geistesleben). Und dies sogar meist ohne „Gegenleistung“ – einfach so. 

Wir wissen: Ist einmal etwas gesagt, so kann es nicht mehr zurückgeholt werden. Auch der Eid des Hippokrates beinhaltet das Ausbilden von Schülern ohne Gegenleistung und ohne Wissen zurückzubehalten. 

Dies sind also typische Merkmale der ersten Dimension D1. Sie unterscheiden sich klar und deutlich von D2 und D3. 

Dass es z.B. schwierig ist, Patentwissen oder Urheberrechte zu „schützen“, liegt nicht etwa daran, dass es viele böswillige Menschen unter uns gäbe, sondern an der Tatsache, dass D1 die Tendenz hat, nach aussen streben und sich verbreiten zu wollen.

Das sollte man besser zur Kenntnis nehmen – als zwanghaft zu versuchen, das freie Geistesleben einzuschränken.

0

Warum das Patentrecht reformüberfällig ist

Mit Patenten kann man andere von der wirtschaftlichen Nutzung ausschliessen. Nur der registrierte Erfinder kann darüber befinden, ob eine Erfindung durch andere genutzt werden darf und zu welchem Preis. Ist das gut? Offensichtlich gibt es keine Alternative, oder?

Dass Patente Wissen veröffentlichen und damit allen zugänglich machen, ist unbestritten eine gute Sache und im Einklang mit dem Wesen von D1 (das freie Geistesleben), welches kurz mit Freiheit charakterisiert werden kann.

Kritik gibt es aber immer an den wirtschaftlichen Zwängen und dem empfundenen Unrecht damit. Die Geschichte belegt mittlerweile mit unzähligen Beispielen, dass diese (Patent-)Rechte auch missbraucht werden, um sich wirtschaftlich zu bereichern – oft ohne dass der eigentliche Erfinder davon entsprechend entgolten wird.

Wenn man andere ausschliessen kann, ist kein „Freier Markt“ mehr möglich. Unternehmer, die mit einem (Patent-)Wissen geschickter umgehen könnten, dürfen es nicht. Preise können durch das Monopol in fantastischer Weise bestimmt werden, was in unrichtiger Weise in der Wirtschaft Folgen hat. Das alles ist Gift für das Wirtschaftsleben (D2), wo Brüderlichkeit das wesentliche Merkmal ist. 

Doch was wäre eine Alternative? Ohne Zweifel müsste das exklusive Nutzungsrecht fallen. Und ein anderer Mechanismus müsste dafür sorgen, dass dem (wirklichen) Erfinder für seine geistige Leistung entsprechend gezahlt würde. 

Das kann doch nicht so schwierig sein.

1+

Nord Stream 2 : Politik oder Wirtschaft?

Nord Stream 2 wird von den Befürwortern als ein wirtschaftliches Projekt beschrieben. Von den Gegnern hingegen als ein politisches Projekt. Sachlich betrachtet wäre es – ohne Zweifel – ein rein wirtschaftliches: der Transport und Verkauf von Erdgas.

Warum kommt aber eine politische Komponente hinzu? Warum wollen Politiker darüber bestimmen, ob und wie dieses wirtschaftliche Projekt ausgeht? Dies trotz Erfüllung aller üblichen Richtlinien für gleichwertige wirtschaftliche Vorhaben?

Obwohl wir “politischen Filz” und Korruption zu genüge kennen, scheinen wir nicht seine Ursachen zu verstehen, oder, blind für eine Lösung. Dafür wäre dies gar nicht so schwierig.

Unsere Gesellschaft ist dreidimensional: das freie Geistesleben (D1), das politische Rechtsleben (D2) und das Wirtschaftsleben (D3). Wir behandeln es aber eindimensional: Der Einheitsstaat bestimmt über D1, D2 und D3. Würden wir diese 3 Dimensionen voneinander entflechten, würde auch die Korruption von Politik in wirtschaftliche Projekte hinein (und umgekehrt) verschwinden.

1+

Fake-News als Meinungsmarkt-Problem

Ein aktueller Artikel in der renommierten Neuen Zürcher Zeitung, NZZ, macht sich an das Thema Fake-News. Die benutzte Logik bzw. Sprache dazu entlieh sich der Autor aus dem wirtschaftlichen Gebiet (D3). Hier eine Auswahl: “Meinungsmarkt”, “Marktversagen”, “effizienter Markt für Ideen und Meinungen”, “freier Marktzugang”, “wie effektiv Fake-News sind” oder “funktionierender Meinungsmarkt”.

Aber was sind eigentlich News, Informationen, Meinungen oder Ideen? Es ist Wissen, Bildung. Es gehört in die erste Dimension (D1) einer modernen Gesellschaft: das freie Geistesleben. D1 gehorcht aber seinen eigenen Gesetzen: Freiheit will und braucht es; tendiert dazu hin – von selbst. Eine einmal geäusserte Idee lässt sich nicht mehr zurücknehmen. Und Wahrheit: sie setzt sich letztlich immer gegen Unwahrheit durch. Unsere gesamte Wissenschaft ist ein lebendes und lebendiges Beispiel dafür.

Aus rein methodisch-logischen Gründen kann man zum Schluss kommen, dass der erwähnte Artikel reine Zeitverschwendung ist: mit D3-Logik kann man kein D1-Problem lösen.

1+

Nationalismus ist gut, wenn…

Nationalismus ist gut, aber nicht der alte. Der alte, bis heute verbreitete Nationalismus ist ein eindimensionaler (1D-)Nationalismus. Damit verbunden sind unzählige Zwänge, Unfreiheit und Korruption. Der moderne Nationalismus muss ein dreidimensionaler (3D-)Nationalismus sein, wenn er zeitgemäss und in die Zukunft führen soll. Es hängt von unserer Einsicht und unserem Verständnis für die Wirklichkeit ab, wann dies endlich geschehen wird. Je früher, umso besser.

1+

3D means 3 times more stable nations

EU Commission President Juncker is hailing the euro as a symbol of unity, sovereignty and stability. However, the EU is setup just like an extension of ordinary 1D nation states: D1, D2 and D3 matters are legislated by the same politicians. Imagine the 3 dimensions of a society were disentangled and then re-linked to the corresponding, same dimensions of each member state. As a result, the stability would be triple strong.

1+

The raising drug prices dilemma

US drug prices are – again – to increase in January. Politicians make rules on medicines ranging from patents to reimbursed price lists. Economic dimension, D3, is intertangled with political dimension, D2: a dilemma that never can be resolved without letting D3 truly (and only) focus on economics, and D2 limit its focus on equality matters. The 3 dimensions of society follow their own rules. Respecting them, prosperity will follow. Neglecting them will further spread corruption and financial exploitation.

1+

Ist transparentes Lobbying gut?

Unlängst machte Transparency International Schweiz mit einem Positionspapier auf sich aufmerksam, um im Schweizer Politiksystem für mehr Transparenz zu sorgen. Wer glaubt, mit Transparenz die Korruptionsprobleme in der schweizerischen Politik lösen zu können, der täuscht sich. Transparentes Lobbying ist auch Lobbying. Einzig eine Entwirrung von wirtschaftlichen Interessen  und politischer Entscheidungsmacht wird hier die Lösung sein. D3 drängt in D2 hinein. Weil D2 Befugnisse hat, die in die Bereiche von D3 hineinreichen. Diese Korruption ist gegenseitig. Hinzu kommt noch die Unwissenheit der Parlamentarier in konkreten, wirtschaftlichen Sachfragen: wieder das Problem des zu weiten Fokus von D2.

1+