Jordan Peterson is on the right track

Dr. Jordan B. Peterson is a professor of psychology at the University of Toronto, a clinical psychologist and the author of the multi-million copy bestseller 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos, #1 for nonfiction in 2018 in the US, Canada, the UK, Australia, New Zealand, Sweden, the Netherlands, Brazil and Norway, and now slated for translation into 50 languages.

In his interviews he is absolutely right to describe supremacy to be a dominant characteristic when it comes to skills and competency. It is what I summarise under the first dimension, D1.

He also absolutely supports egalitarian (legal) frameworks, which allow people to develop and thrive according to theirs individual talents and preferences – among them biologically determined ones. That is the second dimension, D2.

What he seems to be missing (?) is the third distinctively different aspect of life in a modern community: the third dimension = economic life, which is characterised by mutuality (fraternity).

It would be great to have him discover the true reality of those three dimensions in a society. And, logically, that they must be disentangled.

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Wissen strebt nach aussen

Das Internet zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Wissen so etwas wie eine Eigentendenz hat. Nämlich den Drang, sich zu verbreiten, nach aussen zu streben. Es ist wie eine Art Gesetz oder Regel für das Wissen und die Bildung (das freie Geistesleben). Und dies sogar meist ohne „Gegenleistung“ – einfach so. 

Wir wissen: Ist einmal etwas gesagt, so kann es nicht mehr zurückgeholt werden. Auch der Eid des Hippokrates beinhaltet das Ausbilden von Schülern ohne Gegenleistung und ohne Wissen zurückzubehalten. 

Dies sind also typische Merkmale der ersten Dimension D1. Sie unterscheiden sich klar und deutlich von D2 und D3. 

Dass es z.B. schwierig ist, Patentwissen oder Urheberrechte zu „schützen“, liegt nicht etwa daran, dass es viele böswillige Menschen unter uns gäbe, sondern an der Tatsache, dass D1 die Tendenz hat, nach aussen streben und sich verbreiten zu wollen.

Das sollte man besser zur Kenntnis nehmen – als zwanghaft zu versuchen, das freie Geistesleben einzuschränken.

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Fake-News als Meinungsmarkt-Problem

Ein aktueller Artikel in der renommierten Neuen Zürcher Zeitung, NZZ, macht sich an das Thema Fake-News. Die benutzte Logik bzw. Sprache dazu entlieh sich der Autor aus dem wirtschaftlichen Gebiet (D3). Hier eine Auswahl: “Meinungsmarkt”, “Marktversagen”, “effizienter Markt für Ideen und Meinungen”, “freier Marktzugang”, “wie effektiv Fake-News sind” oder “funktionierender Meinungsmarkt”.

Aber was sind eigentlich News, Informationen, Meinungen oder Ideen? Es ist Wissen, Bildung. Es gehört in die erste Dimension (D1) einer modernen Gesellschaft: das freie Geistesleben. D1 gehorcht aber seinen eigenen Gesetzen: Freiheit will und braucht es; tendiert dazu hin – von selbst. Eine einmal geäusserte Idee lässt sich nicht mehr zurücknehmen. Und Wahrheit: sie setzt sich letztlich immer gegen Unwahrheit durch. Unsere gesamte Wissenschaft ist ein lebendes und lebendiges Beispiel dafür.

Aus rein methodisch-logischen Gründen kann man zum Schluss kommen, dass der erwähnte Artikel reine Zeitverschwendung ist: mit D3-Logik kann man kein D1-Problem lösen.

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